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Fasnetstreiben

fasnetstreibenQuelle: Georg WielandStraßenfasnet war nur bei den Kindern üblich. Sie vergnügten sich, indem sie kostümiert auf der Straße sprangen. „Kostümiert" war in dem Fall nicht ein spezielles Kostüm; man hatte kein Geld und kleidete sich einfach „verrückt", indem man eine Jacke gedreht mit dem Futter nach außen trug oder Kleidung von Erwachsenen anzog.

Frau Klara Ammann erzählt: Meine Schwester und ich durften in den 20er Jahren Orangen verkaufen. Wir hatten ein Lebensmittelgeschäft. Nachmittags gingen wir ab 16 Uhr zu den Fasnetsbällen. Wir trugen weiße Schürzen mit Goldborten, ein Band im Haar und hatten Henkelkörbe voller Orangen. Eine schöne, große Orange kostete 10 Pfennig. Auf diese Weise konnten wir immer ein paar Kisten der Früchte verkaufen.